AUSSTELLUNG

Wenn du ein Schiff bauen willst, sag deinen Handwerkern nicht, was sie zu tun haben. Sprich von fernen Ländern, exotischen Kulturen, von Freiheit und Abenteuer, Sehnsüchten.

Der Ausstellungskahn "Renate-Angelika" mit Hafenbar und der Ausstellung zur Geschichte der Binnenschifffahrt ist eine ganz besondere Attraktion unseres Vereins. Er bietet Platz für Versammlungen und Feste im Vereinsleben der BBSG und gibt der interessierten Öffentlichkeit einen umfassenden Einblick in die Geschichte der Binnenschifffahrt. Die Ausstellung umfasst Texte, Grafiken, Zeichnungen, Fotografien und Modelle, sowie wissenschaftliche Beiträge, Leihgaben der Partnermuseen als auch authentische Objekten aus den Sammlungen der Vereinsmitglieder.

Die Ausstellung auf unserem Museumskahn zeigt, wie die Berliner Stadtentwicklung und Kulturgeschichte mit der Binnenschifffahrt verbunden ist. Gezeigt werden außerdem unterschiedliche Schiffe, deren Nutzung und das Leben an Bord.

Schiffe faszinieren, Schiffe transportieren. Menschen, Güter und Gedanken. Am Anfang war der Fluss ein unüberwindbares Hindernis für den Menschen. Mit dem ersten Boot wurde er zu einem Weg. Bis heute zählen Binnengewässer zu den wichtigsten Straßen und Wegen im Transportwesen. 

CHRONOLOGIE

VERMIETUNG

Der Kahn Renate-Angelika wurde  als Berliner Maßkahn mit den Abmessungen 46,42 m Länge und 6,60 m Breite mit der Tragfähigkeit von 404 t aus genietetem Eisen mit Holzlukendeck im Jahre 1910 gebaut.

2010 würdigte unsere Ausstellung „150 Jahre Hugo Junkers“ eine geniale Unternehmerpersönlichkeit aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg. Als herausragendes Beispiel des klassischen Universalgelehrten bewies Junkers in verschiedenen technischen Disziplinen ein innovatives, visionäres Gespür. Seine Fähigkeit, Forschungsergebnisse in produktionsfähige Erzeugnisse zu überführen, garantieren Hugo Junkers einen festen Platz in der Wissenschafts- und Technikgeschichte Deutschlands.

Empfänge - auf dem Deck der „Adonis“ für bis zu 100 Personen

Tagungen und Vorträge - im Bauch der Renate-Angelika“, 

Bestuhlung für bis zu 9Personen

Dinner

in unserer Bar - für die Getränke danach

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2008 wurde die Sonderausstellung „Alt-Berlin, vergangen und vergessen“ mit dem Werk des Kunstmalers Dieter Haase eröffnet. Der Künstler erinnert mit seinen Berlin-Bildern gerne an nicht mehr vorhandene Bausubstanz des alten Berlin.

2006 enstand in enger Zusammenarbeit zwischen BBSG und Wasser- und Schifffahrtsamt die Sonderausstellung „100 Jahre Teltowkanal“. Der Kanal wurde als wichtiges Wasserbauwerke der Spree-Dahme-Havel-Verbindung am 2. Januar 1902 durch Kaiser Wilhelm II. feierlich eröffnet. Der als Schöpfer des Teltowkanals in die Geschichte eingegangene Ernst von Stubenrauch realisierte mit dem Kanal sein Lebenswerk.

Im Jahr 2000, anlässlich des 10. Jubiläums der Gründung der BBSG, wurde die ständige Ausstellung eröffnet. Mathias Holfeld, damaliger Mitarbeiter der BBSG, realisierte die Redaktion, wissenschaftliche Konzeption und Ausarbeitung. Dargestellt werden die städtebauliche und gesellschaftliche Entwicklung Berlins im Zusammenhang mit der regionalen Binnenschifffahrt.

Zu Beginn der Saison 1999 konnte der Verein zu einer weiteren Sonderausstellung laden: Das Vereinsmitglied Jan Schreiner präsentierte am 1. April seine neu erarbeitete Fotoausstellung „Ahoi Berlin“. Zeitnah erschien ein Bildband mit demselben Titel. Ausstellung und Buch dokumentierten stimmungsvoll Berliner Ansichten, Gebäude, Schiffe, Häfen und Brücken, alles mit einer Leica vom Boot aus fotografiert.

Am 1. Juni 1996 konnte die Ausstellung  „250 Jahre Finowkanal“ eröffnet werden. Nach dem Konzept des Binnenschifffahrtshistorikers Hans-Joachim Uhlemann realisierten die Vereinsmitglieder den Aufbau dieser Ausstellung zum 250. Jahrestag der Wiedereröffnung des ältesten Kanals nördlich der Alpen. Hervorgehoben wurde mit dieser Ausstellung die besondere Bedeutung des Finowkanals für die Entwicklung Brandenburgs und den Aufbau Berlins.

Zu Saisonbeginn 1995 konnte die vielbeachtete Sonderausstellung „Von der Friedrichsgracht zum Mühlendamm“ einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden, in welcher die städte- und wasserbauliche Entwicklung des geschichtsträchtigen Stadtquartiers an der Fischerinsel dokumentiert wurde. Vor der sozialistischen Stadtplanung mit den fünf Punkthäusern existierte auf der Fischerinsel eine in Jahrhunderten gewachsene, kleinteilige, verschachtelte Bebauung im sogenannten Fischerkietz. Diese sollte nach der starken Zerstörung im Zweiten Weltkrieg eigentlich restauriert werden, wurde dann jedoch komplett abgetragen.

Im Mai 1994 wurde die Ausstellung „Kennen Sie Stralau und seinen Fischzug?“ eröffnet. Der Künstler Michael Stalherm vom Garten der Künste stellte die Ausstellung zusammen und wirkte tatkräftig beim Aufbau im Ausstellungskahn mit.

Im April 1992 erhielt die "Renate-Angelika" ihre neue Funktion als Ausstellungsschiff mit der Einrichtung der ständigen Ausstellung „Berlin ist aus dem Kahn gebaut“. Verantwortlich zeichneten für die Gestaltung dieser Ausstellung das Museum Brandenburg und die Berliner Geschichtswerkstatt, federführend Frau Susanne Köstering. Konzept dieser Ausstellung war die Präsentation der Geschichte der märkischen Binnenschifffahrt im Hinblick auf die städtebauliche Entwicklung der europäischen Metropole Berlin.

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